Dienstag, 31. März 2020

« zurück

16.03.2020

Ihre Fragen - Unsere Antworten rund um COVID-19 (CORONAVIRUS) update 30.03.2020

update 30.03.2020 um 14:00 Uhr

GKV-Spitzenverband informiert zum Umgang mit Präventionskursen

Der GKV-SV informiert auf seiner Homepage https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp wie aktuell mit den Präventionskursen umzugehen ist:

- Kursteilnehmer können begonnene Kurse zu einem späteren Zeitpunkt nachholen oder ggf. per moderner Kommunikationstechnologie (Video) abschließen.

- Für angehende Kursleiter gilt: Bis zum 30.09.2020  kann von der im Leitfaden verankerten Präsenzpflicht abgewichen werden und Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen können ggf. per Video erfolgen.

Der VPT wird sich dafür einsetzen, dass der befristete Bestandsschutz (30.09.2020) verlängert wird.

update 30.03.2020 um 13:45 Uhr 

ZENTRALE PRÜFSTELLE PRÄVENTION

Anbieterinformation zur Corona-Epidemie 

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie haben mittlerweile alle Bereiche des öffentlichen Lebens erfasst. Um Anbieter, Kursleiter und Teilnehmer von Präventionskursen in der aktuellen Situation zu unterstützen, wurden durch die gesetzlichen Krankenkassen, in deren Verantwortung die Zentrale Prüfstelle Prävention tätig ist, folgende Sonderregelungen getroffen.

Nachholtermine:
Kurseinheiten von Präventionskursen, die aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.


Abrechnung einzelner Kurseinheiten:
Sofern es nicht möglich ist einen Präventionskurs zu 80 % zu besuchen, können die bisher absolvierten Kurseinheiten bei der jeweiligen Krankenkasse zur Abrechnung eingereicht werden. Bitte stellen Sie die Teilnahmebescheinigungen mit den tatsächlich absolvierten Kurseinheiten aus. Sofern Sie die Kursgebühr vollständig rückerstattet haben, dürfen Sie keine Teilnahmebescheinigung ausstellen. Bei teilweiser Kursgebühr-Rückerstattung ist auch nur der tatsächlich vom Versicherten geleistete Beitrag auf der Teilnahmebescheinigung anzugeben.


Weiterführung von Präventionskursen:  
Anbieter und Kursleiter haben nach Abstimmung mit den Teilnehmenden die Möglichkeit zertifizierte Präventionskurse auf digitalem Wege (z.B. als Live-Übertragung) bis spätestens 31.12.2020 fortzuführen und zu beenden, sofern eine Unterbrechung des Kurses durch die Corona-Epidemie notwendig ist.


Befristete Änderung Präsenzverpflichtung:
Bei Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen wird bis zum 30.9.2020 von der Präsenzverpflichtung des Leitfadens Prävention abgewichen. Beide Nachweise können zeitlich begrenzt auf digitalem Wege (Live-Übertragung, Skype etc.) erbracht und mit der Kursprüfung bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden. Bitte beachten: Eine reine Wissensvermittlung z.B. über Datenträger ohne Korrektur- und Rückkopplungsmöglichkeiten zu den Teilnehmenden ist ausgeschlossen. 

   
Die Inanspruchnahme der Sonderregelung ist nur unter folgender Voraussetzung gestattet:
Sofern Programmeinweisungen und Zusatzqualifikationen auf digitalem Wege absolviert und bei der Zentrale Prüfstelle Prävention eingereicht werden, muss zusätzlich ein Dokument mit dem Titel „Bestätigung Absage Präsenzveranstaltung“ beigefügt werden. Aus dem Dokument muss hervorgehen, welche konkrete Präsenzveranstaltung bei welchem Anbieter aufgrund der Corona-Epidemie nicht besucht werden konnte.

Folgende Inhalte sind auf dem Dokument aufzuführen:

  • Dokumenttitel: Bestätigung Absage Präsenzveranstaltung 
  • Name und Adresse des Anbieters sowie des Ansprechpartners 
  • Titel der entfallenen Veranstaltung 
  • Datum der entfallenen Veranstaltung (sofern möglich) 
  • Unterschrift des Veranstalters (alternativ des Antragstellers) 


Eine Vorlage dazu wird zeitnah auf der Internetseite der Zentrale Prüfstelle Prävention hinterlegt.
Die Zertifikate der Zentrale Prüfstelle Prävention, die unter den oben genannten Voraussetzungen erteilt werden, sind für 1,5 Jahre gültig. Präsenzveranstaltungen sind dann nachzuholen.   

Die formulierten Sonderregelungen treten ab sofort in Kraft.


Mit freundlichen Grüßen

Kooperationsgemeinschaft gesetzlicher Krankenkassen zur
Zertifizierung von Präventionskursen - § 20 SGB V

Zentrale Prüfstelle Prävention
Rellinghauser Str. 93, 45128 Essen

Info-Hotline: 0201/5 65 82 90
Mo.-Do. 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Fr. 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
 

 

update 25.03.2020 um 16:00 Uhr -

Schreiben der VPT LG Thüringen an den Vorstand der Kassenärztliche Vereinigung

Antwortschreiben der Vorstandsvorsitzenden der KV Thüringen, Frau Dr. med. Rommel

Auszüge aus dem VPT-Schreibens

Sehr geehrte Frau Dr. med. Annette Rommel, sehr geehrter Herr Dr. med. Thomas Schröter,

       uns erreichen aus den Reihen unserer Mitgliedschaft befremdliche Aussagen von verschiedenen Ärztinnen und Ärzte in Bezug auf Ihr Verschreibungsverhalten von Rezepten der Physiotherapie sowie auf angeblich am Freitag den 27.03.2020 zu erwartende Schließungen von Praxen für Physiotherapie.

       Die Ärztinnen und Ärzte dürften keine Physiotherapie-Rezepte mehr verordnen.

         Diesen Freitag würden alle physiotherapeutischen Einrichtungen geschlossen.

In der für alle Beteiligten sehr schwierigen aktuellen Situation verbietet sich eine emotionale Bewertung solcher Aussagen. Dennoch trifft sie ins Herz einer bedarfsorientierten und flächendeckenden Versorgung mit Heilmitteln in Thüringen in Zeiten von COVID-19.

Wir bitten daher um die Bestätigung oder Verneinung folgende Aussagen, welche wir auch gegenüber unserer Mitgliedschaft öffentlich nutzen müssen::

 Stimmt es, dass die KV Thüringen Ihre Ärztinnen und Ärzte darüber informiert, dass die Ärztinnen und die Ärzte keine Physiotherapie-Rezepte mehr ausstellen dürfen?

Stimmt es, dass die KV Thüringen Ihre Ärztinnen und Ärzte darüber informiert, dass am 27.03.2020 alle Physiotherapie-Praxen in Thüringen geschlossen werden?

Ich möchte an dieser Stelle nicht die uns zugestandene Systemrelevanz ansprechen, aber ich darf Ihnen versichern, dass unsere Kolleginnen und Kollegen alles tun, ihren gesetzlich definierten Versorgungsauftrag klar umzusetzen. So wie es die Versicherten erwarten können.

Aufgrund der Dringlichkeit der Angelegenheit sowie des von Ihren Kolleginnen und Kollegen benannten Zeitfaktors, freue ich mich auf Ihr Statement innerhalb von 24 Stunden. Es ist schon sehr ungewöhnlich, wenn unsere Mitglieder die Information flächendeckender Praxisschließungen von den Ärztinnen und Ärzten, vermittelt über die Patienten*innen, erfahren würden und nicht von Ihren berufspolitischen Vertretern.

Herzliche Grüße aus Saalfeld

Dipl.-Kfm. (Uni) Toralf J. Beier

Landesgeschäftsführer

 

Auszüge des Antwortschreibens der KV Thüringen

Sehr geehrter Herr Beier,

vielen Dank für Ihre Mail.

Die von Ihnen erwähnten Aussagen über die Öffnung oder Schließung von physio-therapeutischen Praxen sowie das Verbot der Verschreibung von Physiotherapie-Rezepten sind zu keinem Zeitpunkt von der KVT getroffen worden.

Woher die Ärztinnen ihre Information bezogen haben oder ob das nur Vermutungen sind, kann ich nicht sagen.

Die Ärztinnen sind in ihren Therapieentscheidungen frei und können selbstverständlich in dieser Situation der Corona-Pandemie so handeln, dass möglichst wenige Personen in kurzer Zeit infiziert werden.

Auch in unseren Praxen ist der Patientenkontakt extrem heruntergefahren auf das Notwendigste. Das wird auch in Physiotherapiepraxen der Fall sein.

Ich denke, wir werden alle noch lange an den Folgen der Krise tragen müssen, wenn wir sie überstanden haben. Zunächst müssen wir jedoch die Maßnahmen treffen, die wirklich das Infektgeschehen verlangsamt. Dabei müssen wir zusammenstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.med. Annette Rommel

1. Vorsitzende


update 25.03.2020 um 09:00 Uhr

Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbst-ständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitrags-zahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden:

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1003392.jsp

update 25.03.2020 um 12:00 Uhr

NOVENTI azh, srzh, zrk – Produkte für Kunden*innen und Corona-Virus  

„azh-Abrechnung to go„

ist bereits ab heute verfügbar. Es soll in erster Linie als Absicherung der Selbstabrechner Praxen handeln. Sie können über uns Abrechnen, müssen dies aber nicht zwangsläufig durchführen.

Die azh-Abrechnungsdienstleistung kann ohne irgendwelche langen Laufzeiten die Selbst-abrechner auch kurzfristig entlasten, wenn z.b. die Abrechnungskraft ausfällt oder kurzfristige Auszahlung gewünscht ist, oder die genutzte Softwarelösung keine Zwischenabrechnung zulässt, oder...

 

Mit Unterstützung von azh-TiM- Ausfälle protokollieren: 

- Erweiterung der Tabelle u. Erweiterung Ausdruck "abgesagte Termine"

- Export lt. Vorgabe des Verbandes für abgesagte Termine

- Filterfunktion "Corona"

D.h., die azh-TiM Kunden können bereits heute Termine absagen und in dem Grund "Corona" eintragen. Sobald die TiM-Version geliefert wurde, kann dann auf das Feld ausgewertet werden.

update 24.03.2020 um 09:00 Uhr

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die DGUV übernimmt einzelne Punkte aus den Empfehlungen des GKV-SV vom 18.03.2020, 18:00 Uhr. Die dort aufgeführten Erleichterungen  werden übernommen,  soweit sie auf den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung übertragbar sind.

Dies betrifft folgende Punkte:

             Aussetzung der vertraglich vereinbarten Fristenregelungen zum Behandlungsbeginn für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen und zur Unterbrechung, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.20 liegt 

             Aufhebung der Verpflichtung zur Einhaltung der ärztlich verordneten Behandlungsfrequenzen

             Die 4-Wochen-Frist gem. Teil A Punkt 2 der Handlungsanleitung ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung durch den D-Arzt maßgeblich, nicht jedoch für die Gültigkeit der Verordnung über 4 Wochen hinaus.   

             Möglichkeit der Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen.

Die Empfehlung gilt zunächst für alle Behandlungen, die bis einschließlich den 30.04.2020 durchgeführt werden.

update 19.03.2020 um 09:00 Uhr

Empfehlungen für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2(Corona) Stand: 18. März 2020 / 18.00 Uhr

 

https://www.vdek.com/vertragspartner/heilmittel/_jcr_content/par/publicationelement/file.res/2_Empfehlungen_Sars_200318_1800.pdf?fbclid=IwAR07ah2ewdz2CSy4YRY8vluHBoZ65FBktCu7vVvtOEZs8DbmLh5_ALtUE4g

 

1. Fragen rund um die Praxisschließung 

Quarantäne-Maßnahmen können durch die Gesundheitsämter des Freistaates Thüringen verhängt werden. Diese Entscheidungen basieren auf der Lageeinschätzung des Robert-Koch-Institutes.

In einem Quarantäne-Fall entfällt für Arbeitnehmer die Leistungspflicht, es sei denn es besteht die Möglichkeit die Arbeit im Home-Office zu erledigen.

Ausgefallene Arbeitszeiten müssen in der Regel nicht nachgeholt werden (Achtung: ggf. einzelne Tarifverträge beachten)

Der Arbeitgeber hingegen ist zur Entgeldzahlung verpflichtet (§ 615 Satz 3 BGB). Eine Rückerstattung der Kosten ist im Nachhinein durch die Behörden möglich.

Evtl. besteht auch die Möglichkeit Kurzarbeitergeld bei der Agentur für Arbeit zu beantragen (Telefon: 0800 45555 20).

 Auch für Selbständige und Freiberufler gilt nach dem Infektionsschutzgesetz, dass der Verdienstausfall erstattet wird. Die Entschädigung orientiert sich hierbei am letzten Jahreseinkommen.

Besteht eine Betriebsausfall-/Betriebsunterbrechungsversicherung empfiehlt es sich seinen Versicherer zwecks möglicher Kostenübernahme zu kontaktieren.

Weitere Informationen für Unternehmen:

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) stellt aktuelle auf seiner Internetseite Informationen für Unternehmer bereit: www.bmwi.de

Hotline für Unternehmen: 030 18615 1515  (Montag – Freitag, 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr)


2.  Fragen rund um den Behandlungstermin  

Die gesetzlichen Krankenkassen und die Berufsverbände der Heilmittelbranche haben sich auf eine Ausnahmeregelung in Bezug auf Behandlungsunterbrechungen und Abrechnung verständigt.

Die Regelungen gelten ab sofort in folgenden Fällen:

1. Schließung der Heilmittelpraxis

2. Häusliche Quarantäne des Praxispersonals oder des Versicherten

3. Terminabsage aus Ansteckungsangst

4. Absage des Termins durch die Praxis aus oben genannten Gründen

Um dieser Situation gerecht zu werden, hat der GKV-Spitzenverband folgende Empfehlungen veröffentlicht:

Die Behandlungen können auf unbestimmte Zeit unterbrochen werden, sofern der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02. liegt.

Ebenfalls auf unbestimmte Zeit kann der Behandlungsbeginn verschoben werden, wenn die Verordnung nach dem 18.02.2020 ausgestellt wurde und der Vertragsarzt Angaben zu einem späteren Behandlungsbeginn auf dem Verordnungsvordruck gemacht hat.

Diese Regelungen gelten sowohl für vertragsärztliche als auch für Vertragszahnärztliche Heilmittelverordnungen. Gültig ist die Empfehlung zunächst für alle Behandlungen die bis einschließlich dem 30.04.2020 durchgeführt werden.

Achtung: Hierbei handelt es sich lediglich um eine Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes an seine Mitgliedskassen. Eine Garantie, dass jede Krankenkasse diese Regelungen anwendet, ist somit leider nicht gegeben. Wir gehen aber davon aus, dass die meisten Kassen sich daran halten werden.

 

3. Fragen rund um die Hygiene

(Hygiene-)Informationen zum Aushang in der Praxis:

Regelmäßig und gründlich Hände waschen (mindestens 20 Sekunden lang)

Husten und Niesen in die Armbeuge

Verwendung eines viruziden Desinfektionsmittels

Infografiken zum Aushang in der Praxis z.B. „Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps“ stehen hier zum Download bereit:

www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken.html


4. Aktuelle Informationen  

Robert-Koch-Institut: www.rki.de

Bundesgesundheitsministerium: www.bundesgesundheitsministerium.de

Ihr Berufsverband: www.vpt.de

 

TIPP: Nutzen Sie die sozialen Medien und vernetzen Sie sich (untereinander und mit dem VPT)

 

 

Login VPT Mitgliederbereich

VPT-Therapeutensuche

Aktuelle Mitgliederzeitung

VPT Mitgliederzeitschrift

Unsere Mitgliederzeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf www.vpt.de

Über 20.000 VPT-Mitglieder

VPT Landesgruppe

VPT Landesgruppe Thüringen
Kulmbacher Str. 27 | 07318 Saalfeld
Tel. 03 67 1 / 51 06 50 | Telefax 03 67 1 / 52 04 19
E-Mail: info@vpt-thueringen.de

Alle Landesgruppen im Überblick

Bildung zahlt sich aus

VPT Rechtstexte & Meldungsarchiv

Über 400 Literaturbesprechung und mehr als 700 Meldungen aus Recht und Praxis finden Sie in unserem Archiv auf www.vpt.de.

Finde uns auf Facebook